Der Donbass und die Krim sind für immer verloren

Am 11.05.2014 stimmten über 90% der Wahlberechtigten für die Unabhängigkeit der Republik Donezk. Im September ’22 stimmten bei einer Wahlbeteiligung von 97,7% satte 99,2% „für“ einen Anschluss an Russland.

Mit den Worten: „Der Donbass kehrt nach Hause zurück“ feierten die Menschen auf der Straße im Donbass den Anschluss an Russland!
Die westlichen Regierungen haben diese Wahl nicht anerkannt.

Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der UKR, fordert die Rückeroberung dieser Gebiete mit allen Mitteln. Deutschland und Großbritannien sind die größten Unterstützer seines Vorhabens.

Eine Rückeroberung dieser Gebiete im Osten der UKR ist aber faktisch ausgeschlossen, weil niemand im Donbass zur UKR zurück will. Will man die Gebiete dennoch wieder zurück erobern, gleicht das einem Völkermord. Entweder muss man die dort lebenden Menschen alle töten oder aber vertreiben.

Unsere Waffenlieferungen tragen also nicht zum Frieden bei, sondern vielmehr zum Völkermord.

Der Fluß Dnjepr teilt die Ukraine geographisch in Ost und West. 

Der Fluß Dnjepr teilt die Ukraine geographisch in Ost und West und es ist anzunehmen, dass Russland die Gebiete bis zum Dnjepr einnehmen und verwalten wird.

Sehr wahrscheinlich wird das Land danach zerfallen und der westliche Teil der Ukraine wird zurück an Polen gehen. Deshalb ist es auch sehr interessant zu beobachten, wie sich Polen in diesem Konflikt positioniert und verhält. Man muss davon ausgehen, dass Polen Gebietsansprüche geltend machen wird.

Am Ende muss man noch darauf hinweisen, dass Russland bereits zu zwei Friedensverträgen bereit war. Nämlich denen von Minsk und Istanbul. In beiden Verträgen garantierte Russland der Ukraine Souveränität und Sicherheit. Alls einzige Bedingung formulierte Russland den Abzug schwerer, westlicher Waffen und die Autonomie der östlichen Gebiete in der Ukraine.

Die Ukraine und die Westmächte ziehen es aber weiterhin vor, schwere Waffen an der russischen Grenze zu positionieren und die Gebiete im Osten vollständig zu kontrollieren.

Das ist ein Himmelfahrtskommando. 

Russland wird niemals zulassen, das Mittel- und Langstreckenwaffen der NATO im Osten der UKR stationiert sind, die innerhalb von Minuten Moskau erreichen können. 

Zur Erinnerung:

Wir befinden uns hier vor der russischen Haustür und die Russen wurden in der Vergangenheit vom Westen unzählige male hintergangen und belogen. Alleine das Versprechen der Westmächte, dass es keine NATO-Osterweiterung geben wird, wurde schon mehrfach gebrochen. Angela Merkel sagte über den Friedensvertrag von Minsk, dass man diesen Vertrag nicht unterschrieben habe um den Frieden in der Region zu sichern, sondern um der UKR Zeit zu geben sich aufzurüsten. Boris Johnson, der ehemalige Premierminister von GBT blockierte den Friedensvertrag von Istanbul indem er Selenskyj davon überzeugte, dass die Westmächte nicht zu diesem Vertrag bereit seien und man Russland lieber militärisch besiegen solle. Er garantierte der UKR uneingeschränkte militärische und finanzielle Unterstützung seitens GBT und der EU.

Die Russen wissen das Alles!

Will man sich wirklich für den Frieden in dieser Region einsetzen, dann muss man erkennen und akzeptieren, das Russland dort seine Landesgrenzen verteidigt. Genauso wie es die Amerikaner 1962 auf Kuba getan haben. Die Amerikaner waren damals bereit die Welt in Schutt und Asche zu legen, sollten die Russen nicht wieder von Kuba abziehen.

Das gleiche Problem haben wir heute in der Ukraine.

Es wird Zeit, sich für eine friedliche Lösung einzusetzen.s